Babyprojekt 2020

Was ist das Babyprojekt?

Schülerinnen und Schüler schlüpfen in die Rolle von Eltern, indem sie für eine Woche die Verantwortung für einen Säugling übernehmen. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um einen echten Säugling, sondern um einen computergesteuerten Simulator. Ohne Rücksicht auf die Uhrzeit oder die jeweilige Situation zu nehmen, verlangen die Baby-Simulatoren lauthals nach einem Fläschchen, einer neuen Windel, einem Bäuerchen oder einer Extraportion elterlicher Nähe. Der integrierte Computer dokumentiert hierbei genau, wie gut auf die jeweiligen "Bedürfnisse" eingegangen wurde.

Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler sind für die Dauer des Projekts vom Unterricht befreit und besuchen stattdessen spezielle Seminare, in denen verschiedene Themenschwerpunkte rund um Verantwortung und Elternschaft bearbeitet werden.

Welchen Zweck verfolgt das Projekt?

Jugendliche sollen auf eine authentische Weise erleben, was es bedeutet, Verantwortung für einen Säugling zu übernehmen. Sie machen die Erfahrung, dass das Leben plötzlich Kopf steht und eigene Bedürfnisse in den Hintergrund rücken. Dabei geht es nicht darum, vor einer Elternschaft abzuschrecken, sondern die Jugendlichen für den richtigen Zeitpunkt zu sensibilisieren.

Wer darf an dem Projekt teilnehmen?

Teilnehmen dürfen Schülerinnen und Schüler aus dem Profilkurs "Gesundheit und Soziales" des 9. Jahrgangs.

Sollten Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie mich gerne per Mail:

Herr Kruppa (Kruppa@realschulefallersleben.de)

 

Babyprojekt 2022

 

Nach einer pandemiebedingten Unterbrechung konnte das Baby-Projekt unter Achtung der gültigen Hygienevorschriften in diesem Jahr wieder stattfinden. 

Schülerinnen aus dem Profilkurs Gesundheit und Soziales tauschten das Klassenzimmer für eine Woche gegen die Betreuung eines Säuglings ein. Dementsprechend wurde der Alltag durch das Baby bestimmt: Windeln wechseln, Fläschchen geben und beim Bäuerchen unterstützen gehörten nun zum Alltag. Natürlich handelte es sich bei den betreuten Babys nicht um echte Babys, sondern um computergesteuerte Simulatoren, die speicherten, wie gut sie von den Teilnehmerinnen betreut wurden. Echten Babys entsprechend, machten die Simulatoren lautstark auf ihre Bedürfnisse aufmerksam, ohne dabei Rücksicht auf den Ort oder die Uhrzeit zu nehmen. So erfuhren die Teilnehmerinnen authentisch, wie die Betreuung eines Säuglings das gewohnte Leben auf den Kopf stellt. Begleitet wurden diese Erfahrungen durch Seminare, in denen sich die Teilnehmerinnen mit zentralen Fragen rund um das Thema Baby auseinandersetzten. Trotz wenig schlaf, vielen Informationen und jeder Menge Verantwortung: Unsere Schülerinnen haben das Babysimulatoren-Projekt mit Bravour gemeistert.